Nolan Trevelyan
02.05.2015
Momper
Kommentare: 6
Sie krallte sich am Kopfende des Bettgestelles fest und wand ihren Kopf wie eine Besessene hin und her. Dabei stöhnte sie lauthals. Alle Nachbarn im Umkreis mussten das hören. Nolan war das im Augenblick egal. Er hatte sie geschmeckt. Es wurde Zeit, dass sie ihn schmeckte. Er legte die Hand hinter ihren Kopf und umgriff begierig ihren blonden Schopf, um sie in eine sitzende Position zu bringen. Sie folgte seiner Führung willig. Als ihr Gesicht nah genug an seiner Männlichkeit war, fuhr zuerst ihre Zunge forschend nach vorn, um spielerisch daran zu lecken, während ihre Augen lüstern die seinen fixierten. Er gab ein aufforderndes, erregtes Knurren von sich. Sie quälte ihn einen Augenblick lang, als ihre Zunge das neckende Spiel weiter fortsetzte, doch schließlich gab sie seinem Drängen nach und ließ ihre Lippen fortführen, was ihre Zunge begonnen hatte. Sie nahm ihn in ihrem Mund auf. Nolan keuchte erneut, beließ die Hand aber auf ihrem Hinterkopf, um die Geschwindigkeit vorzugeben. Ihn erregte, dass sie so erregt war. Das hier dürfte gern noch eine Weile andauern. Er versank in dem schmatzenden Geräusch weiter unten und in den Wellen der Lust, die ihn von Mal zu Mal weiter zum Ende hin brachte.
Dann hörte sie plötzlich auf und legte sich nach hinten.
"Fick mich!"
Wie unanständig für eine Lady! Er beugte sich über sie und fuhr mit den Lippen an ihrem Hals herab, fand schließlich die aufgerichteten Hügel ihrer Brustwarzen und knabberte mit den Lippen sanft daran.
"Ich werde Dich nicht ficken.", sagte er währenddessen, "Ich werde Dich reiten, bis Du mich anflehst, damit aufzuhören."
Ihre Augen verrieten, dass sie die Herausforderung annahm. Sie drehte sich auf den Bauch und hob ihren prallen Hintern. Er drängte ihre Schenkel weiter auseinander, so dass ihr feuchter Schoß sich ihm darbot wie eine reife Frucht, die allein für ihn gewachsen war. Er kniete sich hinter sie und drang dann in die ein. Zunächst langsam und behutsam, um zu sehen, wie weit sie war. Dann wurde der Ritt immer schneller und schneller, die Stöße immer härter, ihre Lustschreie wuchsen an, und sie biss in ihr Kissen.
In diesem Augenblick schloss sich weiter unten im Haus mit einem lauten Knall die Tür, und die Stimmung war schlagartig dahin.
"Du hast gesagt, heute wäre niemand im Haus.", flüsterte Nolan.
"Mein Gemahl hat dringende Geschäfte am Königshof zu erledigen. Das hat er gesagt. Er sollte nicht vor Ablauf eines Zehntages zurück sein." In ihrer Stimme lag Panik. "Rasch! Du musst gehen! Wenn er uns hier findet, hängen wir beide noch vor dem Sonnenuntergang an einem Strick."
Nolan schwang sich behände und beinahe geräuschlos aus dem Bett und stieg in seine Kleider.
"Vielleicht ein Bediensteter?"
"Nein! Wir haben nur zwei hier im Sommerhaus. Und die habe ich nach Havena auf den Markt geschickt." Sie sprach so schnell und hoch, dass Nolan fand, dass sie wie eine verschreckte Maus klang. Fast tat sie ihm leid.
"Tja, dann...", begann er.
"Geh!", flehte sie.
Stilecht verschwand Nolan Trevelyan aus dem Fenster. Er schlich sich geduckt um das Haus herum wie ein Dieb in der Nacht. Doch sobald er außer Sichtweite des Zimmers war, in dem die Lady vor lauter Angst vor ihrem Ehemann zitterte und sich vermutlich bereits eine gute Ausrede hatte einfallen lassen, nahm er einen Schlenderschritt auf und ging gemütlich zu der Stelle, an der er sein Pferd versteckt hatte. Die Lady würde eine Weile brauchen, um zu begreifen, dass niemand kommen würde. Nolan stieg auf sein Pferd, das er ebenfalls Lady genannt hatte, und ritt damit nach Mistelfall zu dem Gasthaus, in dem er sich mit den anderen verabredet hatte.
Tess wartete dort bereits grinsend auf ihn und führte ihn wortlos hoch zu der Kammer, die sie schon am Vormittag angemietet hatten. Nur zur Provokation hatte er den obersten Knopf seines Hemdes noch offen gelassen, damit er ihn in ihrer Anwesenheit zuknöpfen konnte. Sie wusste ohnehin, was er gerade getan hatte. Aber es war ihm wichtig, dass sie noch ein Stück seiner nackten Brust sah. Das gehörte zum Spiel. Oben waren die anderen: Damián, Haya, der Kulko, Arissa und Mira. Sie begutachteten bereits die Beute.
"Hat es sich gelohnt?", fragte Nolan beiläufig und füllte sich einen Becher mit Wein.
"Ein guter Fang.", antwortete der Kulko gewohnt ruhig, "Wenn es so weitergeht, haben wir in einem Jahr schon genug zusammen für ein neues Schiff."
"Ihr hättet noch eine kleine Weile warten können, ehe Ihr die Tür zuschlagt. Es ist furchtbar, so kurz vor dem Ende unterbrochen zu werden.", sagte Nolan und nahm einen Schluck Wein.
"Wer sagt denn, dass Du heute schon fertig bist?", hauchte ihm Tess zu und küsste ihn auf den Mund. Rasch zog sie sich zurück. "Ach Nolan, Du machst das immernoch mit dem Mund?"
"Es ist ein spezieller Zauber, der jede Frau sofort willig macht. Das weißt Du doch."
"Ja, das weiß ich.", sagte sie grinsend. Dann wurde ihr Gesicht wieder gespielt hart. "Aber Du schmeckst nach ihr. Trink mehr Wein."
Nolan schaute Tess an und verkippte den Rest des Weines provokativ auf dem Boden, ohne den Blick von ihr zu lassen. Das war auch ein Teil des Spiels.
"Ich wette, wir finden einen anderen Weg, um den Geschmack in meinem Mund zu ändern.", sagte er schmunzelnd.
Tess lachte auf und zog ihn am Kragen zur Tür. Es war die Stimme des Kulkos, der die beiden aufhielt.
"Ehe Ihr im Stroh verschwindet... Wir fanden im Haus der Lady einen Brief, aus dem hervorging, dass Lady Meliss Falhurst in Kürze eine Weile allein in der Stadt sein wird, weil ihr Gemahl zu einem diplomatischen Treffen in die Hauptstadt geladen wurde. Weißt Du was über sie?"
Nolan dachte nach.
"Ich habe sie schon einmal gesehen. Ich denke nicht, dass sie sich auf einen schüchternen, rehäugigen Knaben wie mich einlassen würde, ehrlich gesagt.", antwortete er. "Ich denke, Damián ist bei ihr besser geeignet."
Damián grinste und nickte Nolan verschworen zu. Dann verschwanden Tess und Nolan aus dem Raum, um zu beenden, was so rüde unterbrochen worden war. Heute war also Nolan dran. Beim nächsten Mal würde es wieder Damián sein. Tess nannte das "die Belohnung der Hure". Beide – Nolan und Damián – wussten ganz genau, was sie damit meinte.
02.05.2015 13:55
PORNO! O.O  Hihi, aber das ist auch schon wieder so typisch Tess, ich habe sie glatt vor mir gesehen!
02.05.2015 14:12
In der Tat...Momper kann sich erschreckend gut in sie hinein versetzen *g* Aber das ist eine tolle different version. Also zumindest Tess würde sich da seeehr wohl fühlen :D
02.05.2015 15:24
In der Tat hat Tess ja schonmal genau das vorgeschlagen :-) nNolan wäre also ein toller pirat
02.05.2015 18:03
Ich finde das als WTF-Moment auch ganz nett. Aber Nolan würde auf Dauer in so einem Leben unglücklich werden.
02.05.2015 19:17
Leider, leider....für Tess klingt das ganz famos ;) Und da sieht man mal wieder warum die nicht zusammen passen.
03.05.2015 00:23
Also ich empfinde das auch als die beste zukunftsvision :-)[
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