Damián
29.04.2015
Änn
Kommentare: 5
„Das dürfte alle Kosten, die ich dir jemals verursacht habe decken. Jede einzelne Stunde, die wir zusammen verbracht haben, zu deinem damaligen Stundensatz, sowie ein erheblicher Anteil an Zinsen für die angefallen neun Jahre dazwischen.“ Der Geldbeutel ruhte schwer zwischen ihnen. Ein stummer Vorwurf an ihre Vergangenheit. „Wo wir nun den Teil geklärt haben, in dem ich immer ein Verlustgeschäft für das Haus war, habe ich eine Bitte an dich. Nimm deine Beine in die Hand und organisiere mir ein Treffen mit Mataró.“ Samira schaute ihn an, als hätte er sie geohrfeigt. Sie hob eine Braue. „Und warum sollte ich das tun?“ Damián betrachte beiläufig seine Finger und tat so, als würde er etwas Staub wegpusten. „Oh, weil ich als persönlicher Botschafter der Kaiserin des Mittelreichs hier bin. Sie hat Interessen in Grangor und Mataró dürfte äußerst begierig sein, davon zu erfahren. Wenn du mir nicht glaubst, wird dieses Schriftstück mit dem kaiserlichen Siegel bestimmt deine Meinung ändern.“ Ungläubig sah sie zwischen ihn und dem Papier hin und her und rang nach Fassung. „In Ordnung“, sagte sie schließlich, als sie sich wieder gefangen hatte. „Ich werde das Treffen in die Wege leiten.“ Sie hob den Blick und sah ihm in die Augen.  „Kann ich in der Zwischenzeit sonst noch etwas für dich tun?“ Er lächelte sie gewinnend an. „Ich denke nicht. Es gibt da jemanden, der versprochen habe die Stadt zu zeigen. Du erreichst mich im Reunión.“ Kurz bevor er das Zimmer verließ stoppte er und drehte sich noch einmal um. „Weißt du Samira, falls du dich je wirklich gefragt hast, warum meine Mutter mir nie beigebracht hat, wie man ein Hurenhaus führt, dann ist das hier hoffentlich deine Antwort. Weil sie wusste, dass ich für größeres geschaffen bin.“
Sie wartete draußen auf ihn. Der Seewind ließ ihre blonden Haare in der Luft tänzeln. „Und? Hast du das Gespräch mir dieser kleinen Schlampe gehabt, bei dem ich nicht dabei sein durfte?“ Sie zog einen Schmollmund. Er griff sie um die Taille und wische den Ausdruck mit einem Kuss von ihrem Gesicht. „Ja“, flüsterte er. „Wir bekommen unsere Eintrittskarte in den Ältestenrat. Mit etwas Glück hast du die Zeit auf See bald überstanden.“ Sie seufzte schwer. „Das wurde auch Zeit. Ich bin dafür wirklich nicht geschaffen.“ Als sie zu ihm aufblickte lag für einen kurzen Moment wieder jener Zweifel in ihrem Gesicht, der sie in den letzen Monaten oft umgetrieben hatte. Er strich ihr sanft durch die Haare. „Keine Sorge, inzwischen kenne ich mich ein wenig damit aus, wie man gefallene Adelshäuser wiederherstellt. Der Plan wird funktionieren. Und wenn es Haus Ravensa wieder gibt, wird dein Bruder auch nichts mehr gegen uns sagen können.“ Unbewusst tasteten ihre Finger nach der Narbe auf seiner Brust, dann nickte sie. Zusammen mit Arisa tauchte er wieder in die Geräuschkulisse seiner Heimatstadt ein.
29.04.2015 12:19
Aaaaw!
29.04.2015 15:22
Ich bin einfach mal ehrlich....Gefällt mir nicht! So rein inhaltlich ;)
29.04.2015 21:46
Vielleicht kriegt ja Damian dann zum Dank auch einen Adelstitel verliehen. Tihi! Und dann ist er offizieller Botschafter oder so. Interessant!
Dani (Gast)
01.05.2015 01:32
Das...ist...so....romantisch!!!
Ich verstehe das Different Version aber nicht? oO
01.05.2015 10:12
Na weil zumindest in diesesem Universum niiiieee nieee niieee was mit Arisa laufen wird. Und das hat inzwischen mehr als einen Grund :)
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