Registrier Datum: 08.11.2012
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The Blues
14.11.2012
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Nahezu lautlos huschte Minka durch die Gassen der Stadt. Bei all der Stille, all der Dunkelheit könnte man fast meinen, die Stadt schliefe, doch sie wusste, dass dies nie der Fall war. Ganz im Gegenteil – nie war die Stadt erfüllter von Leben, von Schatten, die sich aus ihren Verstecken erhoben, um ihrer unentdeckten Existenz nachzugehen, als in der Nacht. Gestalten, von denen die Menschen in ihrem tiefen Schlummer nichts ahnten – und auch niemals ahnen sollten.
Paris by night - Burger
28.11.2012
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Zu Hause in Wales gab es einen Brauch. Am Poppy Day steckten sich die Leute eine rote Mohnblume, echt oder aus Papier, an die Brusttaschen oder in die Jackenknöpfe, um den Verstorbenen der Weltkriege zu gedenken.
Paris by night - Burger
28.11.2012
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Ich hatte noch nie einen Freund. Also bis vor kurzem.
Klar, verliebt war ich auch mal, wer war das nicht? In der Schulzeit scheint jeder Kerl irgendwann in der eigenen Klasse mal durchgecheckt zu werden, ob man sich nicht potenziell dazu entschließen könnte, auf ihn zu stehen.
Paris by night - Burger
28.11.2012
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Wow, in einem hat Hollywood wohl doch Recht: Tagebücher sind unglaublich verlockend, wenn es um flammende und emotional fürchterlich dramatische Worte geht. Ist ja eigentlich gar nicht so meine Art…
Walk among the Dead - Shannon
25.05.2014
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shannon_tagebuch01.jpg

Hey Mum, hey Dad,

Ihr werdet das hier vermutlich niemals lesen. Machen wir uns keine Illusionen, vermutlich seid ihr unter den ersten gewesen, die gebissen wurden und sich verwandelt haben.
Walk among the Dead - Shannon
08.07.2014
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Diese verkackten Bastarde. Diese hohlen, verkappten Hurensöhne, die sich ihre Scheißhirne rausreißen und auf irgendeine Scheißmüllhalde werfen, weil sie denken, dass sie’s nicht mehr brauchen werden, jetzt, wo sie doch schließlich ihren Glauben gefunden haben und nicht mehr selbstständig denken müssen.
Träumen in Bad Liebenau - Ronja
27.04.2015
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Wie kleine Stecknadeln prangen die Sterne an der dunklen Tapete über der kleinen Stadt zwischen den Wäldern. Stille Beobachter einer stillen Szenerie. Ganz leise spielt der Wind sein filigranes Lied auf den Blättern der Bäume, hier und da zupft ein Fuchs eine Note in die Melodie hinein, während er sich durch die noch fast kahlen Büsche am Waldboden raschelt.
Träumen in Bad Liebenau - Ronja
16.05.2015
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Regengeruch. Dämmerung. Das Gewitter liegt noch in der Luft.

Die Gesichter sind noch nass, das Haar trieft vom Schauer.
Nackte Füße im Schlamm. Lachen, Ausgelassenheit.
Sie haben den Sturm durchgetanzt und hören jetzt nicht damit auf.

Joy Hobbs
22.07.2015
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Es war einer dieser langen Abende, einer von vielen in Joys Jugend.
Sie hatten bis etwa acht Uhr auf ihre Mutter gewartet, dann hatten sie doch ohne sie zu Abend gegessen, weil die Zwillinge Hunger hatten. Und weder Joy noch ihr Vater wollten mit zwei hungrigen Achtjährigen über die Wichtigkeit von gemeinsamem Abendbrot in Familien diskutieren, also stand das Essen bald auf dem Tisch, der Stuhl der Mutter blieb leer.
Träumen in Bad Liebenau - Ronja
27.07.2015
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Kubi,

Wir haben uns noch nie getroffen. Also, zumindest hast du mich noch nie getroffen, ich dich allerdings schon.
Joy Hobbs
22.07.2015
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Es war ein warmer Tag, doch durch den Zugwind spürte Joy davon wenig, als sie auf ihrem Motorrad durch die Straßen raste. Sie wusste, sie hatte es nicht mehr weit, doch es war noch weit genug, um nochmal richtig aufzudrehen. Sie beschleunigte die Maschine, spürte den Satz sowohl in den Getrieben als auch in ihren eigenen Knochen, als sie noch viel schneller als vorher voranbrauste.
Joy Hobbs
11.06.2016
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Die Barrens waren weiß Gott kein schöner Ort.
Berlin Bites - Genesis
11.05.2020
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The world our generation has inherited is one of unprecedented Chaos.


Wir schreiben das Jahr 2018 und die Welt ist im 21. Jahrhundert angekommen.