Ariannah Hohenstein
14.11.2011
Ariannah
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Ein Spiegel. Davor eine junge Frau, die den Kopf schief gelegt hat und sich betrachtet. Ihr Hemd hat sie ein Stück nach oben geschoben und die Hose an der Hüfte ein Stück nach unten. Dort prangte es. Sein Siegel. Eingebrannt in ihr Fleisch. Zeichen seines Besitzes…

Keine Gefälligkeit…wann soll ich sie denn tragen? Zum nächsten Treffen vielleicht? Und wenn ich keines will? Finh bringt mich um, wenn er das je zu Gesicht bekommt. Ich weiß auch schon genau was er sagen wird…Rospanos Hure.

Die Augen leicht verengt, bedeckt sie ihr Mal. Jenes das Schutz bieten sollte. Jenes das sie nun gefangen hält. Nachdem sie sich vom Spiegel abgewandt hat, greift sie nach einer der halbvollen Flaschen im Zimmer und legt sich aufs Bett. Ihr Blick an die Decke geheftet.

Geträumt…ja das habe ich auch. Allerdings war mein Traum eher ernüchternd. Seis drum. Er ist ihm wie aus dem Gesicht geschnitten. Ich wette, wenn er erstmal sieben Jahre alt ist, verwechsel ich ihn sogar mit Tarikh.

Ich hätte sie nicht fragen sollen. Konnte ja nicht ahnen, dass sie dort nichts verdient. Oder sagen wir so gut wie nichts. Vermutlich macht sie sich jetzt Sorgen und rennt zu ihrem Fürst. Pfff. Auf dieses Geld kann ich verzichten, sollte er es überhaupt geben wollen. Blutgeld…nichts anderes wäre es. Bleibt mir nur mich zu arrangieren. Mal wieder.
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